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4 Kommentare

  • kasn sagt:

    Freundeskreis - wenn der Vorhang faellt

  • oh, wenn du one-shot-videos schon magst schau dir mal http://www.russianark.de/ an. nen deutscher kameramann hat da mit der steadycam einen über 90minütigen film in der erimetage in st.petersburg gedreht.

    also einen spielfilm - keine doku.

    und mit nicht wenig schauspielern. die haben da richtig aufwand betrieben. echt sehenswert!

    ein bisschen wie ein theaterstück aus stranger perspektive. die erste halbe stunde wird man auch echt schwindelig beim zukucken, aber irgendwann gehts dann.

  • ich muss einfach noch eben den text aus der wikipedia spammen, denn wenn man den film kennt, kann man das beinahe nachfühlen, was die da blut und wasser geschwitzt haben müssen (alleine wegen der akkus)

    Bravourstück [Bearbeiten]

    Eine Drehgenehmigung für die Eremitage war seit den Tagen Sergei Eisensteins nicht mehr erteilt worden. Die Eremitage schließt normalerweise nur einen Tag in der Woche, Sokurow und die Produzenten bewegten die Museumsleitung dazu, den Besucherverkehr für einen weiteren Tag, den 23. Dezember 2001, zu unterbrechen. Somit mussten in dieser Zeit die Räume filmgerecht ausgeleuchtet und aufwendige Umdekorationen vorgenommen werden, um moderne Einbauten zu verdecken. Der Abbau dauerte beinahe ebenso lang wie der Aufbau. Das Zeitfenster für den gesamten Dreh betrug daher nicht mehr als zwei Stunden.

    Als der Kameramann Tilman Büttner die Aufnahme drei Mal nach jeweils ca. fünf bis zehn Minuten wegen verschiedener Fehler abbrach, musste der nächste Versuch gelingen, denn auch die Laufzeit der Kameraakkus reichte zu diesem Zeitpunkt nur noch für einen einzigen weiteren Versuch. Das achtköpfige Drehteam durchwanderte das Heer der Statisten, die keine Möglichkeit gehabt hatten, ihre Aufstellung am Originalset einzustudieren, sodass die Zahl der möglichen Pannen unbegrenzt war. Sie legten dabei eine Wegstrecke von mehr als einem Kilometer zurück. Ausgedehnte und stellenweise anspruchsvollste Dialogszenen mussten aus dem Stand gelingen. Das Ergebnis erfüllte dennoch die technischen Qualitätsstandards großer Filmproduktionen, ein bis heute einzigartiges filmisches Kunststück und ein Monument der russischen Kultur.

  • und nochmal ich:

    LeSven, so aus der Ferne hättest Du mit frisch nassrasierter Glatze aber auch locker den Nosferatu geben können!

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