Grün sei ja bekanntlich die Hoffnung. Ich würde das auch grundsätzlich bejahen. Im Alltag lässt mich eine grüne Ampel hoffen, dass eine zügige Weiterfahrt unter gewissen anderen Umständen eventuell denkbar wäre. Wer sich nun fragt, warum diese Relativierungen verwendet werden, dem sei gesagt, dass der gemeine Lipperländer - markantestes Kennzeichen neben “LIP” ist das offensichtliche Unvermögen ein Kraftfahrzeug auch nur ansatzweise vernunftsgemäß im öffentlichen Straßenverkehr führen zu können - das Prinzip “Hoffnung” und damit die Bedeutung einer grünen Ampel noch nicht verstanden zu haben scheint.
Anders kann ich mir nicht erklären, dass jemand an einer grünen Ampel trotz wütenden Hup-Konzerts gleich zwei (!!!) Grünphasen verharrt, nur um dann ca. 10 Sekunden nachdem die Ampel auf “Rot” umsprang anzufahren und unter Einsatz des eigenen Lebens eine Kreuzung zu überqueren.
Liebe Lipper, benutzt doch bitte einen manuell betriebenen Rollstuhl auf eigens dafür angelegten Strecken. Gibt es nicht? Stimmt; also bleibt zuhause, aber untergrabt nicht die deutsche Infrastruktur und damit das Wirtschaftsleben indem ihr Straßenhindernisse durch Eure Anwesenheit errichtet! Das senkt im übrigen auch das Bruttoinlandsprodukt und damit das Pro-Kopf-Einkommen. Fühlt Euch daher wenigstens für eine “marode” Wirtschaft verantwortlich oder haltet Euch vor Augen, dass es manchen wegen Eurer Veranlagung schlecht geht…
Wer sich nun darüber aufregt, dass ich alle über einen Kamm schere, der möge sich nicht angesprochen fühlen. Wenn Du Lipper bist, und Dich in der Lage siehst ein Kraftfahrzeug sinnvoll steuern zu können, dann sei froh und glücklich. Du bist die Ausnahme der Regel…

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