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4 Kommentare

  • Denis sagt:

    Du hast da nur halb recht - von Konzerten wirklich leben können nur die Leute, die auch richtig ordentliche Eintritte verlangen. Kleine Bands brauchen die Einkünfte über kostenpflichtige Platten/Downloads - du weisst ja auch, für welche minigagen zum Teil Bands über den Teich kommen, davon geht auch noch eine heutzutage derbe Künstlersteuer ab.

    Wird schwer, für eine junge Band Geld zu verdienen, wenn die Großen ihre Aufnahmen aus Promogründen für lau unters Volk werfen.

  • LeSven sagt:

    Auch eine kleine Band verdient 500 Euro am Abend (kleine Band heißt wirklich klein!. Ich habe vor 10 Jahren schon 500 Mark pro Abend bekomme und ich habe nie in riesigen Bands gespielt) und die kommen auch nicht für ein Konzert nach Deutschland - das wird sich schon für die rechnen.
    Als kleine Band hat man noch nie den großen Reichtum gemacht. war vorher so, wir dimmer so sein.
    Und ob die Künstler Musik günstiger weggeben und die Rechte für den Konsumenten freier gestalten oder ob immer mehr DRM und Beschneidungen dass ich dir nicht mal ne CD leihen darf gemacht werden und die Leute sich die Musik nur ncoh ilegela holen….nee, da find ich den Weg schon besser.
    Ich finde dass is doch mal schön dass ein Künstler der mit Sicherheit noch mehr Millionen machen könnte einfach mal Sachen günstiger weggibt und dir auch Sachen erlaubt damit zu machen.
    IS doch ne nette Sachen dass du die Lieder in deinem Podcast verwursten darfst - darf er dass jetzt nicht machen weil er zu groß ist? Dürfen nur kleine Bands Sachen verschenken?

  • Lieber Sven, die Sache hat zwei Seiten:

    Erst einmal ist das kein Medienwandel sondern das aufspringen auf einen längst fahrenden Zug! … Zum Beispiel:

    - unser Kunde Volker Rosin, ein Kinderlieder-Sänger aus Düsseldorf, hat schon vor Jahren Lieder über seine Website verschenkt.
    - Autoren und Manufakturen nutzen das Internet seit Bestehen als Direkt-Vertriebs-Instrument.
    - Werbegeschenke sind ein alter Hut

    Dies ist keine Revolution! Und wenn das was die NIN hier machen von der Bloggeria als solche verkauft wird, dann ist das schlicht falsch!
    Herr Reznor rennt hier einem Trend hinterher, denn die „Kleinen“ schon lange praktizieren. Hier werden Lorbeeren geerntet, die andere gesät haben. Aus einer sehr bequemen Position heraus. Ich mag so etwas nicht.

    Es gibt seit Jahren kostenlose DRM-freie MP3s die du problemlos in Podcasts verarbeiten darfst. Warum jubelt darüber keiner?

    Dazu: “Und ob die Künstler Musik günstiger weggeben und die Rechte für den Konsumenten freier gestalten [...]“.

    Nochmal: Das kann man schön machen, wenn man die Millionen auf dem Konto hat. Wenn man aber davon leben muss, von jedem einzelnen Song, den es für 1 Euro im iTMS (oder sonstwo) gibt, überlegt man es sich zweimal, ob man dem Diebstahl (und „Saugen“ ist nichts anderes, ganz egal, hinter welchem Anbieter man sich versteckt. Auch napster.de ist hier nur eine Ausrede aber kein Ausweg ;-) Einhalt gebietet. Mein Physik-Lehrer hat mal gesagt: „So lange es Schlüssel gibt, gibt es keine Freiheit.“ Ich sage: „So lange es Diebe gibt, gibt es Schlüssel.“

  • lasti sagt:

    “Das kann man schön machen, wenn man die Millionen auf dem Konto hat.” Was wäre die Alternative? Noch mehr Millionen verdienen?

    Danke auch für den Artikel, Sven. Ich bin mit Markus kapitalistischer Haltung mal überhaupt nicht einverstanden.

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